The next Generation

Die nächste Generation

Garten

Blick in unseren Garten

Atelier

im Atelier, noch viel Jünger

Gläser

ja, saubere Gläser braucht man auch

Edelstahlfass

Gunter mit bemaltem Edelstahl

Dünger

wir bringen Dung ein, nätürlich mit dem Spaten

Highlandrind

vom lieben Highlandrind

mit Gitarre und Gesang

Jugendstilteller

die schönen Jugendstilteller

 
 

Geschichte

 

1133 Albrecht der Bär bringt den Weinanbau in die Mark Brandenburg

1578 Erlass der ersten Weinmeisterordnung durch den Kurfürsten Johann Georg. Irgendwo dazwischen wurde auch in Bad Liebenwerda damit begonnen, Wein anzupflanzen. Deutliche Zeugen sind Straßennamen und vor allen die Örtlichkeit "Weinberge". Auch andere Dörfer in der Umgebung weisen lange Weinbautraditionen nach.

 

Abgestorben sind diese mit der Zeit durch Kriege, extreme Winter, Bautätigkeit, fallende Bierpreise und die Reblaus wird ihren Teil dazu beigetragen haben. Zu DDR-Zeiten haben viele ihren eigenen Weinballon von der Rebe an der Hauswand gekeltert. So fing das auch bei uns vor etwa 40 Jahren an. Die Ergebnisse wurden von Jahr zu Jahr besser und machten Mut zu mehr. 1998 haben wir damit begonnen, die ersten 99 Rebstöcke im Lausitzer Weingarten zu pflanzen, darunter die Sorte "Regent" für einen naturnahen Anbau, die Rebsorte versprach dabei große Potentiale.

2008 erhielten wir die langersehnten Rebrechte und gründeten unser Weingut für Brandenburger Landwein mit 0,25 ha Rebfläche.  

Seit 2009 haben wir 1000 Reben auf unserer Fläche stehen, und man sieht uns fast täglich im Weingarten arbeiten. Viel Handarbeit ist angesagt, vor allem Hacken als Unkrautbekämpfung und Feuchtigkeitsschutz des Bodens, Ausgeizen, Anbinden, zu viele Trauben abschneiden. Wir arbeiten nach biologischen Richtlinien (ohne Zertifikat) und verbessern unseren Weingartenboden mit selbstgemachter Terra Preta.

2009 kam es bei der Brandenburger Jungweinprobe zur ersten öffentlichen Vorstellung unseres Weines "Weißer Rebling", ein spezieller Cuvee. Die Spannung war groß, denn fast alle Brandenburger Erzeuger stellten ihre Weine zu dieser Probe an. Hoheitliche Weinköniginnen, Weinhändler, Fachpublikum und ganz private Weinliebhaber verkosteten auch unsere Weine. Die ersten Begehrlichkeiten auf die sehr begrenzte Stückzahl der zu erwartenden Flaschen mit der Ernte 2008 wurde angesprochen.  

Neue Freunde des Weines werden den Brandenburger Weinbau wieder bekannt machen.  

Informationen sammelte ich in der Literatur, bei der Arbeit auf verschiedenen Weingütern, in Gesprächen mit Winzern und Kellermeistern und im Erfahrungsaustausch mit anderen Weinfreunden.

Es ging uns gar nicht um einen großen Wein, sondern um einen "Selbstgemachten" von einem Stück Land, welches für ein kurzes Leben uns gehört.

 

Jedes Jahr freuen wir uns auf den neuen Wein und glauben, er ist jedes Jahr etwas besser als der vom letzten Jahr. Wir keltern unsere Trauben in Manufakturarbeit. Die Weine werden unfiltriert in Flaschen gefüllt, enthalten einen minimalen Anteil an Sulfiten. Auf Schönungsmittel und Filtration wurde zu Gunsten eines naturreinen Weines verzichtet.  

Auf den Weinflaschen sind von mir gemalte Bilder zu sehen.

 

Genießen Sie ihn zum Essen und nach Lust und Laune, wie Sie es gern mögen.

 

Ihr Gunter Schurig 

 

 

 

 

 

Rebschnitt

Rebschnitt

Terra Preta

Heike beim Terra Preta holen

Terra Preta

beim Terra Preta einbringen

Wasser

Wasser holen zum Angießen aus dem Landgraben

Hagelnetze

Gunter beim Hagelnetze einrollen